Informationen

Unter dem Motto „Gerecht Mobil“ suchen wir Mobilitätsprojekte, die gendergerechte Mobilitätslösungen umsetzen. Ob gendersensible Analysen, transformative Netzwerke, Mobilitätslösungen für Personen, die Sorgearbeit leisten, faire Tarifkonzepte, Fahrradkurse, ob in der Stadt oder auf dem Land: wichtig ist, dass die Ansätze zu mehr Geschlechter- und Chancengerechtigkeit sowie Umweltschutz in der Mobilität beitragen.

Der Wettbewerb startet am 14. Juni, Bewerbungen können bis 05. September eingereicht werden.

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren (egal ob Einzelpersonen, ehrenamtliche Gruppen, Netzwerke, Initiativen, Vereine, Gemeinden, Kommunen, Verbände, Stiftungen und Unternehmen), die ein Projekt in Deutschland umsetzten, umgesetzt haben oder bald umsetzten werden.

Die Teilnahmebedingungen sind hier zu finden.

Bewertungskriterien

Wie werden die Projekte ausgewählt?

Eine mehrköpfige Jury, bestehend aus Mobilitäts- und Genderexpert*innen, bewertet die Projekte nach verschiedenen Kriterien.

Noch Fragen?

Hier geht es zu den FAQ

Bei weiteren Fragen kontaktiert uns gern:

Pat Bohland & Greta Pallaver gerecht.mobil@life-online.de
030308798-35

Die Jury

Bente Knoll

Dr.in Bente Knoll ist Landschafts- und Verkehrsplanerin uns Geschäftsführerin im Büro für nachhaltige Kompetenz B-NK GmbH in Wien, Österreich. Sie arbeitet, berät und forscht zu Gender- und Diversity-Perspektiven in der Stadt-, Landschafts- und Verkehrsplanung, Mobilitätsforschung, Technik und den Ingenieurwissenschaften sowie in Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen

Dominique Just

Dominique ist Fachreferentin für Mobilität bei ROBIN WOOD e. V. in Hamburg und setzt sich mit einer sozial-ökologisch gerechten Mobilitätswende auseinander. Seit einigen Jahren ist Dominique in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und arbeitet außerdem als freie Bildungsreferentin zu Themen wie Klimagerechtigkeit, sozial-ökologische Transformation, Postwachstum und Feministische Ökonomie.

Moritz Engbers

Dr. Moritz Engbers arbeitet im Projekt Social2Mobility im Fachbereich Verkehr der Region Hannover. Bei Social2Mobility geht es darum, den Zusammenhang zwischen Armut, Mobilität und sozialer Teilhabe besser zu verstehen und Interventionsmöglichkeiten zu entwickeln.

Constantin Grosch

Constantin ist Inklusionsaktivist, Kreistagsabgeordneter im Kreistag Hameln-Pyrmont und Mitglied des Aufsichtsrats der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont. Er berät außerdem unterschiedliche Organisationen und Akteure bei ihren Bemühungen um die Verwirklichung von Teilhabe und Inklusion für alle Menschen.

Isabell Eberlein

Isabell Eberlein ist eine politische Radfahrerin. Als Geschäftsführerin der Berliner Agentur Velokonzept und als Vorständin von Changing Cities ist ihre Mission das Fahrrad in die Mitte der Gesellschaft zu fahren. Sie ist Mobilitätsberaterin, Kuratorin und Initiatorin des Netzwerks Women in Cycling.

Dante Davis

Dante ist Student und im Projekt Locals United der Bundjugend tätig. Gesellschaftlich engagiere sich Dante in einem Jugendprojektbeirat zur Jugendumweltbewusstseinsstudie des BMU/UBA und setzt sich kommunalpolitisch in Berlin Lichtenberg ein für intersektionale Perspektiven, mehr Beteiligung von jungen Menschen,  und einer Neuaufteilung des Straßenraumes zu Gunsten von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen.

Melanie Herget

Dr.-Ing. Melanie Herget studierte Umweltwissenschaften in Lüneburg und promovierte in der Integrierten Verkehrsplanung an der TU Berlin (über Mobilitätsstrategien von Familien in ländlichen Räumen). Seit September 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel und begleitet und evaluiert bis Ende 2023 die rund 40 LandMobil-Projekte des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Zuvor war sie u.a. für das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) und das Thünen-Institut für Ländliche Räume tätig.